Walk a Way

Aufbruch – Allein durch die Nacht – Rückkehr

Raus gehen
in den Wald
alleine
einen Tag und
eine ganze lange Nacht.

Wiederkehren
erneuert – neu
gestärkt – stark
gewachsen
hinein
in das eigene
er-wachsene
Sein

 Walk a Way

ein Ritual für Jugendliche an der Schwelle in das Erwachsenen Leben

Der Walk a Way entspringt der Visionssuche Arbeit, auch hier geht es darum einige Zeit alleine und fastend in der Natur zu verbringen. Es bietet sich hier den Jugendlichen eine Zeit der Auseinandersetzung mit der Natur und mit sich selbst. Die Dauer ist ein Tag und eine Nacht oder nur eine Nacht. Die Jugendlichen gehen nach einer intensiven inneren Vorbereitung und auch einer Vorbereitung bezüglich der Herausforderungen und Gefahren in der Natur, fastend und nur mit dem Nötigsten ausgerüstet, alleine an ihren zuvor gewählten Platz.

Wenn sie am nächsten Morgen in das Basislager zurückkehren, werden sie von den Walk a Way-BegleiterInnenn und von ihren Eltern empfangen. Nach einem festlichen gemeinsamen Frühstück kann jede/r Jugendliche von seiner/ihrer Zeit alleine in der Natur, von äußeren und inneren Erlebnissen erzählen.

Die Eltern, die BegleiterInnen und vielleicht auch die LehrerInnen werden zu Zeugen, sie hören die Geschichten und würdigen die Jugendlichen in ihrem Sein, ihrem Mut, ihrer Wandlung, in ihrer Kraft, in all dem, was aus den Geschichten durchscheint.

Dies ist sehr, sehr bewegend und ungeheuer kraftvoll. In diesem Ritual öffnet sich den Jugendlichen der Zugang zu ihren ureigensten Ressourcen, zu ihrem ureigensten Weg! Das, was sie an der Schwelle ins Erwachsen Sein, auf ihrem Weg in dieser Welt, am Nötigsten brauchen.

Der Tag der Rückkehr und des Erzählens der Geschichten aus der Zeit alleine in der Natur mit den Eltern im Kreis ist einer der tiefsten, kraftvollsten und bewegendsten Tage im Jahr für mich!!

Ich führe den Walk A Way (mit Team) seit 2014 einmal jährlich mit der Freien Schule Dreisamtal durch, außerdem als Wahlseminar für FSJler des Diakonischen Werkes Baden.

Haben Sie Interesse für Ihr Kind, für Ihre Schüler?

Rufen Sie uns unverbindlich an oder schreiben Sie eine mail.

Das Walk a Way - Leitungsteam

Ute Maria Heilmann

Jahrgang 1969, Mutter

Diplom Pädagogin, Krankenschwester.

Visionssucheleiterin seit 2003, Initiatische Therapeutin mit dem Schwerpunkt Leibarbeit, Council, Medizinrad- und Naturarbeit und Craniosacrale Berührung in eigener Praxis. Leitung von Council seit 2006.

Meine Visionssucheausbildung habe ich an der School of Lost Borders, USA, bei Steven Foster und Meredith Little 2002 in der Wüste von Californien, gemacht.

Ich leite Visionssuchen seit 2003.

Zeugin und Begleiterin sein zu dürfen von Menschen die sich auf den tiefgreifenden Prozess einer Visionssuche einlassen ist für mich jedes Jahr eine ganz besondere und tief beglückende Erfahrung.

Ich danke allen Menschen, die es gewagt haben, sich selbst auf diese Weise zu begegnen und die nun sich und die Welt mit der daraus erwachsenden Kraft und Wahrhaftigkeit im eigenen Leben beschenken!!

Mehr zu mir

Stephan Pfannschmidt

Jahrgang 1965,

Vater eines Sohnes, Meeresbiologe und
Forschungstaucher

Visionssucheleiter in der Tradition der School of Lost Borders.

Einen großen Teil meines beruflichen Lebens habe ich dem Meer gewidmet: Als Leiter einer meeresbiologischen Feldstation habe ich vielen Menschen beigebracht, das Mittelmeer näher und tiefer kennen und lieben zu lernen.

Heute widme ich all meine Ressourcen, mein Herz und meine Zeit der Visionssuchearbeit. Ich liebe es, die Verbindung zur Natur und zur Natur des Menschseins zu erwecken und wirksam werden zu lassen! 

www.naturundselbst.de

info@naturundselbst.de

Impressionen zum Walk a Way

bitte ein Bild anklicken und Diashow starten

Pressestimmen zum Walk a Way

 „Visionen“ Februar/März 2020

Beitrag von Frank Schüre über meine Arbeit: Walk a Way mit Jugendichen und über Council.

Radiosendung von Frank Schüre u.a. mit Interviews von Jugendlichen, die einen
Walk a Way gemacht haben.

Wurde am 20.11.2020
in SWR 2 Leben ausgestrahlt

 

 

Reise in die Natur und zu sich selbst

„Walk Away“ –

Zehntklässler verbringen Nacht allein im Wald

KIRCHZARTEN (BZ).

Die Freie Schule Dreisamtal hat dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen groß gefeiert, und zugleich haben auch die ersten Zehntklässler mit Erfolg ihren Realschulabschluss absolviert.

Um dieses große Ereignis zu verinnerlichen und es als Gelegenheit zum Stärken der Persönlichkeit zu nutzen, haben die Jugendlichen, zusammen mit Lernbegleitern und Eltern, einen so genannten „Walk Away“ initiiert. Dabei verbringen die Jugendlichen eine Nacht alleine im Wald. Sie haben lediglich eine Plane und Schnüre zum Bau eines Unterstandes, einen Schlafsack, Isomatte, ausreichend zu trinken und warme Sachen. Jegliche Ablenkungen wie MP3-Player und Handys bleiben im Lager. Die Vorbereitungen für den „Walk Away“ finden zwecks Vorbereitung in mehreren Etappen statt. Insofern wissen sie schon im Voraus, wie einen Unterstand gebaut wird, welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind und an welchen, von ihnen individuell ausgesuchten Plätzen sie die Nacht verbringen werden.

Am späten Nachmittag hatten sich die sechs Jugendlichen aus dem Abschiedskreis gelöst und sich auf den Weg in die Natur gemacht. Was in der Nacht bei und mit jedem der sechs mutigen Absolventen geschah, behielten sie bei sich , nachdem sie in der Morgendämmerung zurückkehrt waren.

In der Dämmerung wurden die Jugendlichen nicht nur von Ute-Maria Heilmann und Stephan Straub vom N.E.W. Institut, sondern auch zusätzlich von den just eingetroffenen Eltern und Lehrern empfangen.

„Ich krieg immer wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke, mit welcher Würde und Reifheit die Jugendlichen zurückkamen“, so die Diplom-Pädagogin. Sie erklärt, dass der „Walk Away“ eine wunder-schöne Möglichkeit für junge Erwachsene sei, von den gesellschaftlichen Gegebenheiten und der digitalen Kommunikation Abstand zu bekommen und zentrale Fragen der Selbstfindung zu klären.

Sanne Straub, Mitgründerin der Freien Schule Dreisamtal und Mutter einer der Absolventinnen sagte, es sei „mit das Schönste, was ich erleben durfte“. Auch ein Jugend-licher selbst erzählt mit Begeisterung von dem, was er erlebt hat. „Mir wurde unterbewusst klar, wie man die nötigen Entscheidungen trifft.“

Besonders beeindruckend war für die Jugendlichen auch der Erzählkreis, der nach der Rückkehr zusammen mit Eltern und Lernbegleitern stattfand. „Unsere Themen wurden mit dem richtigen Respekt aufgenommen“, stellte eine Absolventin zufrieden fest.

Der Erfolg des „Walk Away“ bedeutet , dass er im nächsten Jahr mit voller Begeisterung wiederholt werden wird .

Für mehr Informationen: http://www.wegedesherzens.de

 

Erschienen am 15. August 2014 in der Badischen Zeitung